Schwerpunkte
Das gesamte Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie.
Vom endoskopischen Eingriff über minimal-invasive Stabilisierungen bis zur mehretagigen Revision. Eine fokussierte Praxis, die das gesamte Werkzeug der modernen Wirbelsäulenchirurgie beherrscht – um für jede Situation die schonendste, evidenzbasierte Lösung anzubieten.
Indikation vor Verfahren. Die Wirbelsäulenchirurgie hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten erheblich differenziert. Dekompressionen sind heute meist mikrochirurgisch oder endoskopisch möglich; Stabilisierungen werden zunehmend perkutan durchgeführt. Der entscheidende Schritt bleibt aber unverändert: die richtige Indikation. Ein modernes Verfahren ist nur dann ein Vorteil, wenn es zur Pathologie und zur Lebenssituation des Patienten passt.
Schlüsselloch-Chirurgie der Wirbelsäule – zielgerichtete Dekompression mit minimaler Gewebeverletzung und schneller Rehabilitation.
- ·Endoskopische Diskektomie bei lumbalem Bandscheibenvorfall
- ·Mikrochirurgische Dekompression
- ·Sakroiliakalgelenks-Verfahren unter Bildverstärker-Kontrolle
Das häufigste Behandlungsspektrum – von der lumbalen Wurzelkompression über die Spinalkanalstenose bis zur zervikalen Myelopathie.
- ·Bandscheibenvorfall der LWS mit Wurzelkompression
- ·Spinalkanalstenose lumbal und zervikal
- ·Degenerative Spondylolisthese
- ·Zervikale Myelopathie und zervikobrachiale Syndrome
Als Mannschaftsarzt der Bern Grizzlies (seit 2017) und VIP Consultant SarinaMed Gstaad: sportartspezifische Indikationsstellung, enge Rehabilitation, Return to Sport.
- ·Traumatische Bandscheibenvorfälle und Frakturen im Sport
- ·Spondylolyse und Spondylolisthese bei jungen Athleten
- ·Return-to-Sport-Entscheidungen und Belastungsfreigabe
Akademischer Fokus auf osteoporotische Frakturen und Klassifikation thorakolumbaler Verletzungen – mit laufendem AO Spine International Project.
- ·Osteoporotische Wirbelfrakturen – minimal-invasive Wirbelkörper-Augmentation
- ·Traumatische Frakturen der gesamten Wirbelsäule
- ·Insuffizienzfrakturen bei reduzierter Knochenqualität
Mehrjährige universitäre Wirbelsäulenchirurgie am Inselspital und AO Spine Fellowship Deformitätenchirurgie (Budapest) als Grundlage.
- ·Adulte Skoliose und sagittales Ungleichgewicht
- ·Anschluss-Pathologien nach Voroperationen
- ·Mehretagige Revisions- und Korrekturoperationen
Schwerpunkttitel Interventionelle Schmerztherapie SSIPM (2023). Bildgesteuerte Verfahren als Brücke oder Alternative zur Operation – Tumorplanung interdisziplinär.
- ·Periradikuläre Therapie (PRT)
- ·Facettengelenks- und Sakroiliakalgelenks-Infiltrationen
- ·Primäre und sekundäre Tumoren – interdisziplinäres Board
Besonderes Angebot
Eingriffe ohne Vollnarkose
Ein Alleinstellungsmerkmal meiner Praxis: Ausgewählte Wirbelsäuleneingriffe führe ich in Lokalanästhesie durch – ohne Vollnarkose, ohne Intubation. Der Patient bleibt ansprechbar, neurologische Funktionen können kontinuierlich geprüft werden. Besonders geeignet für ältere Patienten mit Vorerkrankungen.
Bandscheiben-OP bei lumbalem Bandscheibenvorfall – häufig ohne Vollnarkose durchführbar
Minimal-invasive Verstärkung mit Knochenzement bei osteoporotischen Frakturen
Gezielte Behandlung des ISG unter Bildverstärker-Kontrolle
Verfahren und Technik im Überblick
Das korrekte Verfahren ergibt sich aus der individuellen Situation – nicht aus dem technischen Angebot.
Diagnosen im Detail
Zu den häufigsten Wirbelsäulenerkrankungen habe ich ausführliche Patienteninformationen zusammengestellt.
Bandscheibenvorfall LWS
Ischiasschmerzen, Ausstrahlung ins Bein, Kribbeln oder Kraftverlust – wenn eine Bandscheibe auf Nervenwurzeln drückt. Konservative und endoskopische Therapie.
Spinalkanalstenose
Einengung des Wirbelkanals: Schmerzen und Schwäche beim Gehen, die im Sitzen nachlassen. Häufigste Operationsindikation nach dem 60. Lebensjahr.
Wirbelgleiten
Ein Wirbelkörper gleitet gegenüber dem benachbarten vor. Degenerativ oder durch Ermüdungsbrüche – unterschiedliche Ursachen, unterschiedliche Behandlungsansätze.
HWS-Beschwerden
Nackenschmerzen mit Ausstrahlungen in Schulter, Arm und Hand bis hin zur zervikalen Myelopathie mit Rückenmarkbeteiligung.
Wirbelkörperfraktur
Einbruch eines Wirbelkörpers durch Osteoporose – oft durch Bagatelltrauma. Häufig minimal-invasiv und ohne Vollnarkose behandelbar. Forschungsschwerpunkt.
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